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Eigentlich müsste „Bad“ Aarbergen mit drei A geschrieben werden. Das bedeutet in der Finanzwelt nämlich „full house“ und damit die höchste zu bewertende Eigenschaft. Kann man Aarbergen toppen – nein ! Besser geht nicht, schon das Panoramabild reicht eigentlich aus: Hinsetzen, die innere Ruhe finden, das gelingt an keinem Ort besser als in Aarbergen. Diese F.-Schlepp-Woche hatte wohl alles, was es benötigt, um das Adjektiv „genial“ zu erhalten. Jedenfalls ist das mal in einem Wort zusammengefasst die Beschreibung jener Piloten, die schon vor uns (Alex, Ulf, Holger und Christoph) anwesend waren. Die F-SchlepponTour Mannschaft reiste am frühen Freitagmittag an, Alex war schon etwas früher angereist und genoss sichtlich diese Hochsommerwetterlage. Was macht Aarbergen so besonders ? Nun klar, zum einen diese Aussicht auf Taunus und Spessart, oder auch auf manntragende Segler, die in Michelbach gerade auf Höhe gebracht werden, jeder von uns kennt vielleicht noch diese Eisenbahnposter aus der Kindheit. Auf Modellbahnanlagen wurden sie an die Wand geleimt, vermittelten so den Eindruck einer faszinierenden Landschaft. Hier war alles real, das Glück zum Greifen nah ! Jeder von uns, der die Oberstraße in Kettenbach Richtung Flugplatz als letzten Anstieg nimmt, ja, der atmet auf, wenn er dieses Panorama sieht. Wenn dann auch noch eine Schleppmaschine landet und einige Segler in der Thermik kreisen, ja dann ist man in Aarbergen, einem Ort, an dem man nur glückliche Menschen sieht. Ist es jenes Geheimnis, was die Mitglieder und deren Angehörige ein jedes Jahr zu solchen organisatorischen Höchstleistungen verhilft. Wer weiss das schon, jedenfalls möchten wir mal im Namen aller Anwesenden ein ganz langes DAAAAAAAAAAANke sagen. Wir und jeder weiss zu schätzen, welche Hürden da auf sich genommen werden, um ein solches Event der Extraklasse zu stemmen. Schon das Frühstück ist sagenhaft; da wird morgens um 07.00 Uhr schon eingedeckt und das mit einer Liebenswürdigkeit, die einfach unglaublich ist. Danke allen in Aarbergen, ob Flugleitung, Senderzelt, Catering oder abendliche musikalische Unterhaltung. (Pascal mit einer 12-saitigen Gitarre war ein Ohrengenuss und auch Harry und alle anderen, Ihr lebt und liebt diesen Sport, es kann kein besseres Aushängeschild geben als solche Events. Fragt sich mancher, was „lobdudelt“ der mal wieder daher, - nein es ist in Aarbergen die Realität und ich denke, das mindeste ist auch mal „Danke“ zu sagen. Wer das nicht zu schätzen weiss, hat wohl noch nie sich Gedanken gemacht, welch` ein Aufwand dahinter steckt, also Aarbergen ist wohl mehr als ein Geheimtipp unter Pilotinnen und Piloten, ein anerkannter Pilotenluftkurort in jedem Falle. Zum PPV (Piloten Public Viewing) bei der Fussball-WM 2010 waren dann doch noch einige geblieben und die sportliche Leistunge der Nationalmannschaft war dann wohl der krönende Abschluss einer tollen F-Schlepp Woche 2010. Es waren viele bekannte Gesichter aber auch neue Interessenten dabei, auch fliegerisch gab es viele Leckerbissen zu sehen. Auch so typisch für Aarbergen war wieder einmal die angenehme Stimmung untereinander, selbst wenn es zweistellige Warteschlangen gab. Es nutzt dann jeder zum Fachsimpeln oder nur zum chillen. Viele schattige Plätzchen luden ein, sich zu erholen und das kann wohl jeder von uns behaupten. Wer sich hier nicht erholen konnte, der hat was falsch gemacht. Abends mit Blick auf den Vollmond noch elektrifiziert zu fliegen war wieder einmal ein Genuss der besonderen Art und Güte. Markus Böhm schockt ein jeder Jahr mit neuen Figuren, ob mit „Shocky“ oder anderen fliegbaren Gegenständen. Wer die physikalischen Grenzen mal ohne Lehrbuch sehen möchte, der wird bei ihm schnell sehen, das zwischen den gedachten und realen Grenzen Welten liegen. Aber auch seine Synchronflugeineinlagen zusammen mit Hartmut Schuermann waren wieder einmal sehr sehenswert. Ulf hat einige Features seiner MPX M-Link Telemetriedaten getestet und interessant dazu vielleicht zwei Daten: Die Schleppgeschwindigkeit lag in der Regel bei ca. 60-70 km/h, die Höchstgeschwindigkeit im Rahmen der geflogenen Acrofiguren bei 210 km/h. Die vielen kleinen Telemetriebausteine sind kaum größer als ein Bonbon. Es wird interessant sein, zu beobachten wie diese nützlichen Helferlein in naher Zukunft die Fliegerszene bereichern werden. Axel Pfannmüller war auch auf Stippvisite vor Ort und nutzte die Möglichkeit, mit Uli Hunschoks ASK 23 ein wenig Kunstflug zu zelebrieren. Er hatte sichtlichen Spaß an den schönen ausgebauten Cockpits. Eric Laumann von den acrogliders aus Ingelbach brachte es bei dieser Veranstaltung auf über 250 Schlepps, Respekt ! Schaut Euch einige Bildimpressionen an, beim Einkreisen mit der Maus wird auch stets eine Textzeile erscheinen, eine thermische sozusagen, also einkreisen und abwarten. Unsere Akkus sind „voll“, mehr geht nicht an Glück mit den Flug- und Wetterbedingungen. Was sich jeder von uns für das neue Jahr wünscht, ist höchstens früher anzureisen; - eine Absicht die fest auf den Planer kommt. Allen aktiven Teilnehmerinnen und Teilnehmern sagen wir „Danke“ für das nette Miteinander, dem Vorstand der Luftschwärmer Victor Baier und Bernd Straßburger aber insbesondere auch deren Ehefrauen und allen Mitgliedern und Angehörigen, die sich in irgendeiner Weise mit diesem Event verbündet haben. Ihr seid wirklich einmalig und könnt stolz auf diesen Gemeinschaftssinn sein …
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen …
Alex, Ulf Holger und Christoph
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