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Hitzeflimmern in Heidelberg Zum 3. Mal in Folge veranstaltete Jürgen Huber vom gastgebenden Verein MFC Heidelberg e.V. ein Seglertreffen der besonderen Art, harmonisch gelegen in der Bergpanoramalandschaft Dossenheims nahe Heidelberg. Und wieder einmal hatte der Wettergott ein Einsehen und so gab keinen Tropfen Regen während der Veranstaltung, am Freitag war es tropisch warm, der Samstag hingegen angenehm warm und der Sonntag liess die Thermikblasen gar sichtbar werden, so wurde auch manches Schleppgespann ein wenig thermisch gebeutelt. Aber das ist es, was die Fliegerei so faszinierend macht, jeden Tag was neues erleben und fliegerisch meistern. Ja, Heidelberg war wieder mal ein schönes Event, ein dickes Lob an Jürgen Huber und allen Kameraden vom gastgebenden Verein. Es waren neben vielen Piloten auch viele Zuschauer am Samstag und Sonntag vertreten und so begann das 3. Heidelberger Seglertreffen ebenso harmonisch wie es dann am Sonntagabend endete. Geflogen wurde an den Tagen von 11.00 Uhr bis 20.00 Uhr und die Schleppergilde war gefordert; - denn im Durchschnitt standen 10-15 Segler an der Startlinie, so daß überwiegend auch mit zwei Schleppern gleichzeitig geschleppt wurde. Diese Doppelschlepps faszinieren uns immer wieder, wenn zwei Wilgas zeitgleich mit entsprechendem seitlichen Sicherheitsabstand einschweben, aufsetzen und fast parallel wieder den nächsten Segler auf Höhe bringen. Dies bereitet den Piloten als auch Zuschauern gleichermaßen Spaß. Alle Schlepppiloten waren alte Bekannte und die Wilga´s kennen sich bereits untereinander sowohl, was die Modelle als auch deren Piloten betrifft – dennoch sah man in Sachen Seglerpiloten auch manches neue Gesicht, Heidelberg liegt halt schon im Süden der Republik. So war sicherlich auch eine südlastige Teilnahme erkenn- und hörbar. Auch diverse Acroseglerpiloten wie Christian Ebert, Thomas Engelhardt und Heiko Schwab waren dabei und Ralf Doll war diesmal auch mit seinem Swiss Trainer im Schleppeinsatz und mit seinem großen PIRAT auch thermisch bestens gerüstet. Stark war auch die Präsenz der jugendlichen Piloten, deren fliegerisches Können war wirklich sehenswert und ihre Fähigkeiten als Seglerpiloten im Schlepp ließen keine Zweifel aufkommen, daß hier große Talente heranwachsen. Ausgewachsen im Sinne seines Alters ist inzwischen auch Michael Bellon jun. der schöne Schlepps mit der Wilga in Kombination der SHK von und mit Bernd Straßburger zeigte. Der Sonntagnachmittag bescherte uns dann „Schweißarbeit“ beim Abrüsten, bei knapp 32 Grad machte das Einräumen der Flieger wenig Spaß, man wollte doch obendrein nicht schon nach Hause fahren. Nochmals allen beteiligten Piloten und Begleitern sowie allen Vereinskollegen vom MFC Heidelberg e.V. unseren Dank für ein gelungenes Seglertreffen. Bis bald Christoph und Ulf
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